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Autor: |
Dani Atkins |
| Verlag: | Knaur |
| ISBN-10: |
3426515393 |
| Taschenbuch | 319 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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Könnte man doch die Zeit zurückdrehen
Zum Inhalt:
Es ist der Abend, bevor die 18-jährige Rachel Wiltshire und ihre restliche Clique ins Studienleben aufbrechen wollen. Doch das gemeinsame Abschiedsessen endet dramatisch mit einem Unfall, den Rachel nur schwer verletzt überlebt, weil ihr bester Freund Jimmy sie zu retten versucht und dabei selbst zu Tode kommt. Eine Wendung, die Rachels Leben zerstört und sie depressiv zurücklässt. Sie meidet ihren Heimatort, aber die Hochzeit ihrer Freundin Sarah – fünf Jahre sind inzwischen vergangen – möchte sie dennoch nicht verpassen. Das Wiedersehen mit den anderen verläuft verkrampft und Rachel verlässt das Lokal vorzeitig. Von Kopfschmerzen geplagt sucht sie Jimmys Grab auf und stürzt schwer.
Als sie im Krankenhaus erwacht, ist alles anders. Ihr eigentlich krebskranker Vater erfreut sich bester Gesundheit, sie ist mit ihrem damaligen Freund Matt verlobt und an ihrem Bett sitzt – quicklebendig – Jimmy. Die ihr bekannte Vergangenheit scheint so nie stattgefunden zu haben. Mit Jimmy an ihrer Seite versucht sie, Licht ins Dunkel zu bringen und merkt dabei, dass da schon immer tiefere Gefühle als Freundschaft zwischen ihnen waren. Ist wirklich eine seltsame Form einer Amnesie Ursache für alles?
Meine Meinung:
Man mag kaum glauben, dass dieses Buch ein Debütroman ist. Von der ersten Seite an, vermochte Dani Atkins es grandios, mich an das Werk zu fesseln. Es geht direkt Schlag auf Schlag und der tragische Unfall und die sich anschließende Zeit der Trauer für Rachel geht dem Leser direkt so nah, dass die dann folgende Suche nach der Wahrheit der zerbrochenen Identität fast schon eine Erleichterung ist.
Die Autorin hat durchweg glaubwürdige Charaktere erschaffen, wie sie so jedem von uns begegnen könnten im Leben. Als besonders liebenswert sei Rachels Vater hervorzuheben. Während man nun liest und liest und sich mehrere Möglichkeiten auftun, was passiert sein könnte, gibt es immer wieder Unsicherheiten, weil einfach nicht alles passt. Man hetzt quasi durch das Buch, weil es einen nicht loslässt, man unbedingt der Lösung näher kommen möchte und gleichzeitig doch Angst davor hat. Dabei sollte der Leser dem ungewöhnlich schönen Schreibstil viel mehr Beachtung zollen. Es ist so viel enthalten: Dramatik, Humor, Romantik und ganz viel Gefühl.
Irgendwann aber kommt man dann doch zum Ende und ich glaube, es wird kaum einen geben, der dies so erwartet hat. Es trifft einen wie ein Paukenschlag, rührt zu Tränen und ist doch die einzig sinnvolle Auflösung.
Ich kann den Roman nur jedem empfehlen, der eine zauberhafte Liebesgeschichte zu schätzen weiß. „Die Achse meiner Welt“ ist eine Hommage an das Leben und die Liebe, an das Nutzen zweiter Chancen (wie auch das Nachwort der Autorin eindrucksvoll beweist) und ein Füllhorn ganz großer Emotionen.
Diese wunderschöne Postkarte hat mich am vergangenen Freitag erreicht. Ally Taylor aka Anne Freytag hat die Protagonistin ihres nächsten “Make it Count”-Romanes dazu “verdonnert”, ganz liebe Grüße aus Oceanside in die Welt, und eben auch an mich, zu senden.
Ihr kennt die “Oceanside Love Stories” noch gar nicht? Hier schreiben Ally Taylor und Carrie Price (aka Adriana Popescu) wunderschöne New Adult Liebesromane. Ihr wollt mehr erfahren? Dann schaut hier:
https://www.facebook.com/freytag.Literatur oder
https://www.facebook.com/MakeItCountFanpage
Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen gibt es auf dem Autorenblog:
http://www.seekfreak-and-joy.de/
Die Romane, die auch als Taschenbuch erhältlich sind, findet ihr unter anderem hier:
Make it count – Gefühlsbeben und
Make it count – Gefühlsgewitter
Diese solltet ihr euch schnell zu Gemüte führen, denn ganz ganz bald gibt es zwei neue Geschichten aus Oceanside. Ich freue mich schon sehr drauf.
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Autor: |
Celeste Ealain |
| Verlag: | Selfpublishing |
| ASIN: | B00L6H97EG |
| E-Book: | 326 Seiten |
| Wertung der Gastrezensentin ”eskimo81”: |
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Sind wir sicher, dass es nicht noch andere Lebewesen auf unserer Erde gibt?
Inhalt:
Die 27-jährige Journalistin Linnea ist eine gewiefte, interessierte junge Dame, die es sich nicht nehmen lässt, auch schwere Recherchen durchzuführen. Als sie von einer Insel erfährt, auf der angeblich “nur” Frauen leben, möchte sie erfahren, wie das möglich ist, immerhin werden auch diese Damen ihre Bedürfnisse haben, und wie können sie seit Ewigkeiten bestehen, wenn nicht Männer für die Nachfolge sorgen würden? Fasziniert reist sie an diesen Ort, ohne zu wissen, was sie erwartet …
Meinung von eskimo81:
Ein wundervolles Buch, das einen an eine entlegene Ortschaft entführt, eine andere Art Mensch aufzeigt …
Man liest das Buch am besten auf dem Sofa/in einem bequemen Sessel und taucht komplett ein in eine andere Welt. Wenn man nach Ende des Buches wieder auftaucht, fragt man sich, gibt es sie wirklich?
Ein faszinierendes, fesselndes Buch, welches mir sehr viele schöne Stunden beschert hat. Zum Schwelgen, Träumen … Einfach fantastisch!
Celeste Ealain hat einfach einen … Schreibstil, ich kann den nicht beschreiben. Er ist so fantastisch, so speziell, so eigen, einfach – ja einfach wundervoll …
Es ist bereits mein zweites Buch von der Autorin und sicherlich nicht mein letztes, ich liebe ihre Bücher, die mich in eine andere Welt entführen, mich aus dem Alltag holen und einfach etwas Außergewöhnliches zeigen. Man liest zwar ein Buch, aber man ist direkt in der Geschichte mit drin. Man kommt sich vor wie in einem Theater, man steht daneben, kann nicht einschreiten, aber man erlebt alles hautnah.
Fazit: Ein Buch, das alle Leser, die Lust auf etwas Neues haben, lesen sollten.
Die Spannung erinnert an einen Thriller, Gänsehaut-Feeling ist garantiert, die Fantasie, die Liebe, einfach alles ist vorhanden. Man muss das Buch lesen, um das spezielle Gefühl, die wundervolle Schrift, einfach alles, was die Bücher von Celeste Ealain ausmachen, zu erleben.
Um den wundervollen Schreibstil etwas zu untermauern, hier ein Zitat aus dem Prolog – genehmigt durch Celeste Ealain:
"Das Mondlicht lastete wie ein Fluch auf ihr. Das sonst so beruhigende und liebliche Geräusch des Meeres schien ihr diesmal keinen wolligen Mantel an Geborgenheit zu schenken. Sie fasste nochmals fester um den eisernen Griff des Baseballschlägers, der durch ihre schweißtriefenden Hände immer mehr der Schwerkraft entgegen glitt. Die Stütze und Sicherheit, die er ihr vermitteln sollte, wagten nicht über ihre Fingerkuppen den Weg zu ihrem Geist zu finden. Nervosität machte sich breit und eine Gänsehaut kletterte ihren Nacken entlang. Sie spürte, wie ihre Zehen sich immer mehr im Sand vergruben."
Das Debüt “Blutsommer”
von Rainer Löffler im Sommer 2012 hat mich sehr überzeugt, die sympathische Art des Autors, mit seinen Lesern zu kommunizieren, sowieso. So fiebere ich auch schon länger seinem zweiten Roman entgegen und bin froh, dass es nun endlich so weit ist. Eigentlich soll er ja erst morgen erscheinen, aber die fleißigen Amazonen haben mir mein vorbestelltes Exemplar bereits heute gebracht. Ich hatte ja bereits schon in eine Leseprobe dazu reinschnuppern können und bin nun sehr gespannt, wie es weitergeht. Lange steht das Buch sicher nicht im Regal, so viel ist sicher.
Es freut mich sehr, dass zwölf Leseratten sich die Mühe gemacht haben, an dem Gewinnspiel teilzunehmen und meine Frage zu beantworten. Ich danke euch für eure interessanten und teilweise wirklich inspirierenden Antworten. Natürlich habe ich mir bei der Gelegenheit die Frage auch selbst gestellt.
Klar weiß man nie, was das Leben, wenn man irgendwann anders abgebogen wäre, für einen bereitgehalten hätte, weshalb man nicht beurteilen kann, ob dieser Weg besser gewesen wäre. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden, so wie es ist. Natürlich gibt es auch schwere Zeiten, aber mit dem richtigen Partner an der Seite, der unendliches Verständnis für seine ganzen Macken aufbringt, lässt sich irgendwie alles durchstehen. Letzten Endes haben wir nur ein Leben und sollten jeden Tag versuchen, das Beste daraus zu machen.
Aber ihr wollt nun freilich wissen, auf wen das Los gefallen ist. Tut mir ja richtig leid, aber es kann leider nur einer gewinnen. Ich habe random.org befragt und der hat mir die Nr. 9 ausgespuckt. In der Reihenfolge der Kommentar-Postings ist der Gewinner somit
Meda
Herzlichen Glückwunsch! Ich werde dich umgehend per E-Mail kontaktieren.
Am Freitag hat mich ein wunderbares Päckchen von Droemer Knaur erreicht. Und zwar darf ich an der Testleseraktion zu
„Die Achse meiner Welt“
von Dani Atkins teilnehmen.
Kurzbeschreibung:
Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist.
"Die Achse meiner Welt", das Romandebüt der britischen Autorin Dani Atkins, wurde in über 13 Länder verkauft und hat in England für Furore gesorgt.
Das Buch steckte in einem schwarzen Filztäschchen, das von der Autorin Sina Trinkwalder und ihren Mitarbeitern von manomama exklusiv für das Buch designt und erstellt wurde. Die hochwertigen Materialien haben ausschließlich eine regionale Herkunft. Natürlich kann man das tolle Täschchen noch lange für weitere Taschenbücher als Schutz verwenden. Dies alles befand sich dann auch noch in einem hübschen Karton.
Und jetzt kommt der Clou! Das ganze Paket habe ich in doppelter Ausführung bekommen, um einem lieben Menschen eine Freude machen zu können.
Dies möchte ich auch gern tun, nur befinden sich in meinem näheren Umkreis fast ausschließlich Krimileser. Ich würde das Buch schon gern jemandem zukommen lassen, der wirklich an der Geschichte interessiert ist, eventuell sogar eine Rezension dazu schreiben mag (keine Bedingung) und sich vielleicht sogar selbst beworben hatte, aber kein Glück hatte.
Ich wollte eigentlich schon beim 10.000 Besucher meiner Seite eine Verlosung machen, was mir aber irgendwie durchgerutscht ist. So freue ich mich um so mehr, dass ich heute jemandem so ein tolles Geschenk machen kann. Den Versand (innerhalb Deutschlands) übernehme ich selbstverständlich auch. Was müsst ihr tun?
Hinterlasst bitte zu diesem Post eine kurze Antwort auf die Frage: Würdet ihr, wenn es möglich wäre, ab einem bestimmten Zeitpunkt einen anderen Lebensweg wählen wollen oder ist für euch alles so perfekt, wie es gerade ist?
Zeit habt ihr dafür bis einschließlich 30.07.2014. Ich ermittele dann am 31.07. per random.org den Gewinner, kontaktiere ihn per E-Mail und versende schnellstmöglich das Päckchen. Auch ich werde frühestens morgen mit dem Lesen des Buches starten und vielleicht kann ich mich ja mit dem Gewinner auch ein wenig dazu austauschen. Viel Glück!
Diese Woche gab’s endlich mal wieder Bücherzuwachs (von diversen E-Books mal abgesehen). Beim Club war eine Quartalsbestellung fällig. Wie ich gehört habe, soll der nächstes Jahr auch seine Pforten schließen. Gilt das nur für die Ladengeschäfte oder generell? Wäre schade, bin immerhin seit 1990 Mitglied. Na ja, jedenfalls als großer Katzenfan bin ich diesmal allein schon aufgrund der süßen Cover auf die Bücher von Peter Gethers aufmerksam geworden und habe mir Teil 1 und 2 der “Klappohrkatze” bestellt. Ich bin gespannt auf Nortons Abenteuer.
Einige Verlage bieten ihre E-Book-Reziexemplare ausschließlich im epub-Format an. Also musste ich neulich mal wieder auf meinen doch schon sehr altersschwachen Trekstor-Reader zurückgreifen. Hier war bereits nach einigen Stunden Lesen eine Neuaufladung nötig. Das Display flackert hin und wieder und ein Lesen bei Sonne im Garten ist schlicht nicht möglich. Also war eine Alternative gefragt, zumal auch die Onleihe der Bibliothek mit dem mobi-Format für den Kindle (den ich nichtsdestotrotz nach wie vor liebe) nichts zu tun haben will.
Ich habe dann bei Weltbild beim Sommer-Special-Paket für den tolino shine zu geschlagen, bei dem es für 99 Euro neben dem Tolino Folgendes zusätzlich gab:
– 3 Sommer-E-Books
– 1 Strandtasche
– 1 Strandmatte
– 1 Strandkissen
– 1 Skin “Palmen”
Eine feine Schutzhülle habe ich mir ebenfalls schon bestellt. Sie passt perfekt und nun kann das Lesen losgehen. Ein bisschen muss ich mich noch eingewöhnen, aber ich denke, der Tolino und ich werden auch gute Freunde!
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Autor: |
Sabine Landgraeber |
| Verlag: | Selfpublishing |
| ASIN: | B00IRJ9S54 |
| E-Book: | ca. 254 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
,5 |
Neuanfang auf Hawaii
Inhalt:
Nach einem schweren Schicksalsschlag hat Luisa jede Lust am Leben verloren, sie schlägt die Zeit am Computer tot und flüchtet sich viel zu oft in den Alkohol. Als ein Facebook-Freund sie nach Hawaii einlädt, nimmt sie allen Mut zusammen und steigt in den Flieger. Doch statt am Flughafen abgeholt zu werden, wird sie überfallen und findet sich verletzt unter einer Autobahnbrücke wieder. Der Polizist Beni Korea nimmt sich ihrer an und beide finden einander sehr interessant. Doch es taucht auch ihre Internetbekanntschaft Alex wieder auf. Kann Luisa ihren Gefühlen trauen? Ein weiteres Unglück wartet bereits auf sie. In ihren dunkelsten Stunden kann ihr nur ihre frühere Freundin Anja helfen, die gerade selbst einige Probleme zu stemmen hat. Für beide beginnt eine aufregende Zeit.
Meine Meinung:
„Zufällig Hawaii“ deutet vom Cover her auf eine locker-leichte Sommerlektüre hin, aber ganz so ist es nicht. Im Gegenteil – die Protagonistin Luisa muss sowohl in der Vergangenheit als auch auf Hawaii einiges einstecken, bevor ihr Leben wieder beginnt, in geordneten Bahnen zu laufen. Ich fand sie ganz sympathisch und kann ihren Absturz auch gut nachvollziehen. Dadurch, dass sie aus der Ich-Perspektive erzählen darf, ihre Freundin Anja jedoch aus der 3. Person, kann man die beiden Erzählstränge auch problemlos auseinanderhalten.
Mit den Menschen auf Hawaii, speziell Dorothy, hat Luisa, mal abgesehen von denen, die sie überfallen haben, ein bisschen zu viel Glück. Mag es die Mentalität sein, aber das wirkt fast schon etwas unglaubwürdig, wie viel Hilfe ihr da entgegengebracht wird. Die sich langsam entwickelnden zarten Bande zum Polizisten Korea fand ich sehr schön, auch dass sie nicht das Hauptaugenmerk des Buches waren. Jedoch kam das Ende ein wenig zu abrupt, wobei die angekündigte Fortsetzung auch direkt wieder versöhnt, denn es gäbe schon noch einiges zu erzählen.
Nicht ganz so viel, wie ich erwartet hätte, aber doch einiges an Hawaii-spezifischem Wissen bringt das Buch ebenfalls an den Leser. Da ich ohnehin schon immer mal dahin wollte, hat es die Sehnsucht danach nur größer gemacht. Recht interessant fand ich auch das Buch im Buch, da die Lebensgeschichte von Dorothys Großmutter Hitomi ebenfalls als Buch vorhanden ist:
Picture Bride – Die Geschichte einer Fotobraut
Hat mich dieses Buch anfangs weniger angesprochen, so würde es mich jetzt, wo ich Dorothy und dieses wunderschöne Haus am Strand kenne, doch interessieren, was Hitomi so alles erlebt hat bei ihrer Übersiedlung nach Hawaii.
„Zufällig Hawaii“ hat mir auch aufgrund des flüssigen Schreibstils einige unterhaltsame Lesestunden beschert, ein bisschen zum Wegträumen, aber auch zum Mitleiden eingeladen. Eine gelungene Mischung für das Lesen im Liegestuhl.
Ich danke der Autorin herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
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Autor: |
Alex Winter |
| Verlag: | bookshouse |
| ASIN: |
B00LT4OB60 |
| E-Book: | ca. 397 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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| Serienzuge-hörigkeit: | 5. Fall für Detective Daryl Simmons |
Daryl Simmons‘ Tanz auf dem Drahtseil
Inhalt:
Robb Tomkins, ein gehandicapter Aborigine-Junge, angelt verbotenerweise von einem Wrack. Doch an den Haken geht ihm kein riesiger Fisch, sondern die entstellte Leiche eines Einwohners des kleinen westaustralischen Küstenortes Shelly Beach. Genau dort nimmt Daryl Simmons seine Ermittlungen in dem komplizierten Fall auf, getarnt als Freizeitangler. Er muss sich das Vertrauen der Einheimischen hart erkämpfen, zumal seine Sympathie für die australischen Ureinwohner nicht unbemerkt bleibt. Es gilt einige Geheimnisse aufzudecken, denn auch Koolkuna, Stammesführer eines Aborigine Clans in der Nähe, der mit aller Macht Shelly Beach als Stammesland zurückgewinnen möchte, gibt ihm Rätsel auf. Erstmals lenken Daryls durcheinandergeratene Gefühle ihn von seiner Arbeit ab, wodurch er in tödliche Gefahr gerät.
Meine Meinung:
Im 5. Band der Daryl Simmons-Reihe verschlägt es Alex Winters außergewöhnlichen Detective erneut an die Küste und er kann, anfangs noch entspannt, dem inzwischen lieb gewonnenen Hobby Angeln nachgehen. Der Leser bekommt durch den regen Austausch zwischen Robb und Daryl die wunderbare australische Unterwasser- sowie auch die Pflanzenwelt äußerst bildhaft nahegebracht. Auch der direkte Kontakt zu Koolkunas Clan gibt interessante Aufschlüsse über die Lebensgewohnheiten der Aborigines.
Shelly Beach hat nicht viele Einwohner zu bieten, aber es steht so gut wie fest, dass einer von ihnen der Mörder sein muss. Dem Autor gelingt es meisterhaft, an jedem genau so viel Zweifel zu wecken, dass er durchaus als Schuldiger taugen würde. Es bleibt nicht bei einem Mord, und auch Daryl entgeht knapp nicht nur einem Anschlag. Dies ist so spannend beschrieben, dass der Puls bei diesen Szenen ordentlich in die Höhe schnellt. Ein weiteres Mal sind es die einschneidenden Lehren von Ungjeeburra, die Daryl in seiner Jugend geprägt haben, die ihm helfen, lebensgefährliche Situationen zu überstehen.
„Die Leiche im Wrack“ bietet auch historisch im Hinblick auf berühmte Schiffswracks der Niederländischen Ostindien-Kompanie und Unterwasserarchäologie ganz allgemein faszinierende Einblicke.
Besonders toll fand ich, dass Daryl erstmals nach dem schmerzhaften Verlust seiner Verlobten wieder Gefühle für eine Frau zulässt, die ihn allerdings fast zu sehr von seiner Arbeit ablenken. Mehr als je zuvor wird deutlich, dass in seiner Brust zwei Herzen schlagen. Früher oder später wird sich der weiße Aborigine für eine Seite entscheiden müssen.
Doch bis es so weit ist, gibt es hoffentlich noch viele spannende Abenteuer zu erleben und knifflige Fälle zu lösen. Alex Winter bleibt sich auch im 5. Teil der Reihe treu und schafft eine perfekte Symbiose von australientypischer Lebensart und komplexem Kriminalfall. (KT)
Wer die Reihe noch nicht kennt und erst mal reinschnuppern und Daryl Simmons kennenlernen möchte, dem empfehle ich hiermit gern den 1. Teil
Ein Gespür für Mord – Detective Daryl Simmons 1. Fall
der momentan zum super günstigen Schnäppchenpreis von 99 Cent als E-Book erhältlich ist. Wie lange das so sein wird, ist mir nicht bekannt, also schlagt lieber schnell zu!
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Autor: |
Arno Strobel |
| Verlag: | Loewe |
| ISBN-10: | 3785578644 |
| Klappenbroschur: | 240 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
,5 |
Wenn du dir selbst nicht über den Weg traust …
Inhalt:
Der 16-jährige Tim freut sich seit Wochen auf das Bergcamp in Bayern am Fuße der Zugspitze. Der erste Tag stellt sich als langweilig heraus, und so ist schnell der Plan gefasst, auf eigene Faust eine Tour zu unternehmen. Wortführer ist der nach eigener Aussage äußerst bergerfahrene Ralf. So machen sich dann zehn völlig unterschiedliche Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, sieben Jungs und drei Mädchen, auf den Weg. Sie geraten in ein schreckliches Unwetter und können sich gerade so in eine verlassene Berghütte retten. Streitereien kommen auf, und als nach der ersten Nacht von Ralf nur noch eine Blutlache verblieben ist, wird in Tim schnell ein Schuldiger gefunden. Er verbirgt jedoch ein Geheimnis, aufgrund dessen er es niemandem verübeln kann, ihn zu verdächtigen, denn er traut sich selbst nicht über den Weg …
Meine Meinung:
Der im Bereich Psychothriller sehr erfolgreiche Arno Strobel legt hier mit „Abgründig“ seinen ersten Jugendthriller vor, ein Genre, das er meiner Meinung nach ebenso gut meistert.
Das Unwetter und die damit einhergehenden Strapazen für die Jugendlichen sind äußerst bildhaft in Szene gesetzt. Da freut man sich über seinen gemütlichen Leseplatz. Zehn Protagonisten sind fast ein wenig viel, um über alle den Überblick zu behalten. Zwar gibt es darunter die unterschiedlichsten Charaktere, aber bei der Kürze des Romans ist es kaum möglich, alle ausreichend zu beleuchten. Die erzählende Hauptfigur Tim ist jedoch die am vernünftigsten denkende und somit sympathischste.
Kontinuierlich baut sich die Spannung weiter auf und findet ihren Höhepunkt, als ein Verbrechen geschehen zu sein scheint und sich trotz Ungereimtheiten umgehend alle auf einen Verdächtigen einschießen. Hier gelingt es Arno Strobel ausgezeichnet, die durch die Extremsituation hochgekochten Emotionen rüberzubringen. Die Auflösung hat mir auch gefallen, kommt zum Ende hin allerdings ein wenig zu abrupt. Ein bisschen mehr Unklarheit und weitere Verdächtige a la Agatha Christie hätte ich mir außerdem gewünscht.
Das Buch ist für Leser zwischen 14 und 17 Jahren vorgesehen, und ich denke, die Zielgruppe wird bestens angesprochen. Jedoch dürften auch Erwachsene Freude an dem flüssig zu lesenden Bergabenteuer der Teenager haben. Bis auf geringe Abstriche (Wertung: 4,5) habe ich nichts zu meckern und freue mich bereits auf weitere spannende Jugendthriller aus Arnos Feder.


