Archives: Februar 2026
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Autor: |
Colleen Hoover |
| Verlag: | dtv |
| ISBN-13: | 978-3423285490 |
| Gebundene Ausgabe | 412 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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Musst du erleben, was du schreibst?
Inhalt:
Nach einem Shitstorm zur Verfilmung eines ihrer Romane leidet die erfolgreiche Thriller-Autorin Petra Rose unter einer Schreibblockade, jedoch braucht sie dringend einen neuen Bucherfolg, um ihre Rechnungen bezahlen zu können. Sie zieht sich in eine einsame Hütte am See zurück und hofft auf Inspiration. Diese ereilt sie in Person von Detective Nathaniel Saint. Er entspricht genau ihrer Vorstellung des Cops in ihrem Buch und als er ihr anbietet, sie mit seinem Wissen zu unterstützen, lässt sie sich auf ein gefährliches Spiel ein.
Meine Meinung:
Tatsächlich ist dies mein erster Roman von Colleen Hoover gewesen, die derzeit als eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt gilt. Nun ja, vielleicht sollte ich ihr eine weitere Chance geben, denn dieses Buch war jetzt nicht der große Hauptgewinn für mich. Ich bin nur froh, die Kurzgeschichte, auf der der Roman beruht, vorher nicht gekannt zu haben, sonst wäre die Enttäuschung wohl ungleich größer.
Die Autorin versteht es zu schreiben und Spannung aufzubauen, keine Frage. Deshalb konnte man das Buch auch flüssig durchlesen, wurde dabei gut unterhalten und es gab auch einige Spannungsmomente sowie überraschende Wendungen. Das war es dann auch an Positivem.
Ich weiß nicht recht, wo ich das Buch einordnen soll. Für einen Romantic-Thriller fehlte sowohl die Romantik als auch der Thrill. Eine Anziehung zwischen den Protagonisten war klar erkennbar und endete schließlich auch in einigen spicy Szenen. Ich konnte auch die Faszination von Petra gegenüber Saint nachvollziehen, der so anders agierte, als sie es kannte. Aber dass die Beziehung irgendwie mein Herz berührt hätte – nein.
Schlimm fand ich generell das Verhalten der weiblichen Hauptfigur und vor allem ihre extreme Empörung am Ende. Das war für mich nicht nachvollziehbar, nachdem sie doch alles so genossen und das Ganze schließlich auch zum gewünschten Ziel geführt hatte. Ihre Ambivalenz und das Baden in Selbstmitleid machte es mir wirklich schwer, sie zu mögen. Letzten Endes hinterlässt das Buch bei mir keinen guten Nachgeschmack und wird sicher schnell in Vergessenheit geraten.
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