Archives: April 2026
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Autor: |
Ursula Poznanski |
| Verlag: | Knaur |
| ISBN-13: | 978-3426568125 |
| Gebundene Ausgabe | 398 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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Wem kannst du noch trauen?
Zum Inhalt:
Die Innenarchitektin Viola Decker verliert beim Einsturz ihres alten Weinkellers ein Bein, ist fortan ans Haus gefesselt und sogar aufs Erdgeschoss beschränkt. Ihr Mann Adam kümmert sich rührend um sie und stellt eine Pflegerin ein, die sich jedoch eher als Gefängniswärterin entpuppt. Einige seiner Handlungen sind widersprüchlich, sodass Viola misstrauisch wird. Sie versieht ihn und noch einige weitere Gegenstände mit einem Tracker und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, denn immer mehr Ungereimtheiten treten auf. War ihr Unfall vielleicht kein Zufall?
Meine Meinung:
Ich habe Bücher von Ursula Poznanski schon immer gern gelesen, obwohl ich längst nicht alle kenne. Da der Roman als Nachfolge von "Die Burg", was ich erst kürzlich las, beworben wurde, bin ich direkt neugierig geworden. Wer jedoch besonders auf die digitale Thematik Wert legt, wird vielleicht enttäuscht sein, denn diese bildet in Form der Tracker nur einen Nebenschauplatz.
Die Protagonistin wurde mir nach und nach immer sympathischer. Der Roman ist auch ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt. Nach dem anfänglichen Schock arrangiert sie sich recht schnell mit den Gegebenheiten und geht ihr neues Leben mutig an. Selbst an ihr Zuhause gefesselt, wird die Überwachung ihr tägliches Hauptanliegen neben dem Training, um bald wieder mobiler zu sein. Das hält die Spannung konstant aufrecht und ich konnte manchmal kaum aufhören mit Lesen. Viola entwickelt eine Art schwarzen Humor, der mich richtig begeistert hat. Trotz des ernsten Themas musste ich oft laut auflachen.
Sie selbst ist auch nicht gerade fehlerfrei, wie die spätere Entwicklung zeigt. Überhaupt gibt es einige Wendungen, die man so nicht erwarten konnte und dazu richtig spannende und gefährliche Szenen. Mich hat das Buch durchgehend wahnsinnig gut unterhalten, es ist sogar eines meiner liebsten der Autorin. Wer psychologische Spannung mit einigen Überraschungen und etwas Humor zu schätzen weiß, kann hier nichts falsch machen.
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Autor: |
Annika Strauss, Sebastian Fitzek |
| Verlag: | Droemer |
| ISBN-13: | 978-3426570760 |
| Taschen- buch: |
320 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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Wenn Albträume Realität werden
Inhalt:
Mit vier Jahren wird Alysee Zeugin der Ermordung ihres Vaters, was sie nachhaltig beeinflusst. Die Angst vor dem Einschlafen und ihren Albträumen verfolgt sie ein Leben lang. Sie verarbeitet diese bei der Programmierung eines Horror-Spiels, welches der Beginn einer glorreichen Zukunft für sie sein soll. Dann erfährt sie von einer geheimnisvollen Erbschaft, die Licht in das Dunkel ihrer Vergangenheit bringen könnte. Doch damit geht der reale Albtraum erst los.
Meine Meinung:
Mein Lieblingsautor Sebastian Fitzek hat sich mal wieder zu einer Zusammenarbeit entschlossen, diesmal mit der Horror-Autorin Annika Strauss, die mir bisher völlig unbekannt war. Natürlich muss ich alles lesen, wo Fitzek draufsteht, wobei ich den Eindruck hatte, dass dieser hier nur ideengebend und unterstützend beteiligt war.
Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch gut unterhalten und die Spannung durchgehend aufrechterhalten werden. Die Fitzek-typischen Plot-Twiste haben mir ein wenig gefehlt, die Ausrichtung insgesamt glitt mir zu sehr ins Genre Science-Fiction und war damit schon etwas weit hergeholt.
Sehr gut fand ich die kreierte Atmosphäre in dem Horrorhotel, die für die eine oder andere Gänsehaut gesorgt hat. Auch die Erzählungen einiger Nebenfiguren sorgten für Schockmomente ebenso wie die beschriebenen albtraumhaften Tode. Horror war definitiv enthalten, Thriller für mich eher weniger erkennbar. Dafür mehr Phantastik, auf die man sich schon einlassen muss. Die enthaltenen Zeichnungen machten einige Szenen auf grauenvolle Weise noch vorstellbarer.
Wer nicht zu viel Fitzek erwartet und dem Horror-Genre gegenüber aufgeschlossen ist, wird dem Buch sicher einiges abgewinnen können. Ich denke schon, dass ich einer weiteren Zusammenarbeit beider Autoren eine Chance geben würde.
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