Category: Liebesroman
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Autor: |
Heike Eva Schmidt |
| Verlag: | Knaur Verlag |
| ISBN-10: |
3426513110 |
| Taschenbuch | 448 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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Magische Zeitreise voller Fantasie und Romantik
Zum Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1987. Die 21-jährige Lehramt-Studentin Emma Wiltenberg begleitet eine Horde Zwölftklässler auf Klassenfahrt in die Dolomiten. Dort gerät sie in das Reich des sagenumwobenen Zwergenkönigs Laurin, der sie für seine verschollene Geliebte Similde hält. Mit dem ebenfalls von Laurin gefangen gehaltenen Jonathan, einem Adligen aus dem 18. Jahrhundert, gelingt ihr die Flucht, jedoch werden beide von einem Fluch gestreift, der sie die Hälfte des Tages in ein Tier verwandelt. Zudem müssen sie entsetzt feststellen, dass die Zeit in Laurins Reich wesentlich langsamer vergangen ist. Einer der ehemaligen Schüler Emmas stahl 1987 einen magischen Ring von Laurin, der ihm Macht und Ansehen verlieh. Dieser Ring bietet für die schon bald extrem Verliebten die einzige Möglichkeit den Fluch zu lösen und ein gemeinsames Leben zu verbringen. Eine abenteuerliche Jagd, nunmehr im Jahr 2014, beginnt.
Meine Meinung:
„Die gestohlene Zeit“ ist ein wundervolles magisches Zeitreise-Abenteuer, an dem es für mich nichts zu bekritteln gibt. Die Legende um den Zwergenkönig Laurin ist perfekt in die heutige Zeit eingeflochten worden. Einerseits weckt Emmas Ausgangspunkt im Jahr 1987 Erinnerungen an die eigene Jugend, andererseits ist es hinreißend komisch, wie jemand aus dieser Zeit plötzlich in der Gegenwart mit Computern, Handy und allem anderen modernen Kram zurechtkommen muss. Und stellen Sie sich mal vor, man kommt gar aus dem 18. Jahrhundert! Dabei hatte ich so manche Lachträne im Auge.
Die Figuren sind äußerst lebendig und liebevoll gezeichnet, wobei Gut und Böse klar abgegrenzt sind. Ob es die innige Freundschaft von Emma zu ihrer besten Kindheitsfreundin Caro, ihr rührendes Verhältnis zum alten Lehrer Spindler oder die langsam, aber um so heftiger aufkeimende Liebe zu Jonathan ist. Die Autorin versteht es ganz ausgezeichnet, Gefühle zu transportieren, sodass man förmlich mitleidet, wenn den Liebenden nur jeweils eine Stunde in Menschengestalt gegönnt ist.
Auf den über 400 Seiten kommt nicht ein einziges Mal Langeweile auf und durch überraschende Wendungen wird das Tempo noch verschärft. Das Buch bietet alles, um so richtig abzutauchen und seine Umwelt zu vergessen. Humor, Romantik, Magie, Kampfgeist, Mut und Abenteuer. Eine absolute Leseempfehlung!
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Autor: |
Kira Licht |
| Verlag: | bookshouse Verlag |
| ISBN-10: |
9963724531 |
| ASIN: |
B00BWMHZM6 |
| E-Book: | 368 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
,5 |
Liebe zum Todfeind und seine Auswirkungen
Inhalt:
Die Blutdämonin Nikka gehört einer der einflussreichsten Dämonen-Familien an, die die Erde inkl. der fast ausgerotteten Menschheit übernommen haben. Weil sie ihre Unabhängigkeit liebt, geht sie ihren eigenen Weg und hat sich den Engelsjägern angeschlossen, die auf Seiten der Menschen erbitterten Widerstand gegen die Invasion leisten. Bei einem Einsatz trifft sie auf den schwer verletzten Engel Levian und bringt es nicht fertig, ihn kaltblütig zu töten. Sich ihrer Gefühle selbst nicht sicher, nimmt sie ihn mit nach Hause und pflegt ihn gesund. Dabei kochen die Emotionen bald über und die Anziehungskraft zwischen beiden wird immer stärker. Doch den Todfeind zu lieben, kann eigentlich nur Unglück bringen, oder?
Meine Meinung:
„Himmlische Versuchung“ ist der erste Band einer Dilogie, die im Dezember im Bookshouse Verlag mit „Höllischer Verrat“ seine Fortsetzung findet. Ich bin froh, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe, denn so ist die Wartezeit bis zum nächsten Band nicht allzu lang. Denn größter Kritikpunkt an dieser wunderbaren dystopischen paranormalen Romanze ist sein abruptes und damit ziemlich unbefriedigendes Ende. Wer also noch ein wenig warten kann, der sollte beide Bücher direkt am Stück lesen.
Nikka ist eine sehr sympathische Heldin, taff und cool, aber auch verletzlich und zu Gefühlen fähig, wie ihre Rettung des Engels beweist. Ihre Aversion gegen Abendkleider oder auch ihre nicht gegebenen Kochkünste sorgen für einige Lacher.
Auch die anderen Figuren sind liebevoll gezeichnet, wenn auch der Fokus durch die Ich-Perspektive eindeutig auf Nikka liegt. Der Engel, da die meiste Zeit krank und bettlägerig, bleibt ein wenig blass, aber da er, wie das Ende zeigt, offenbar einiges zu verbergen hat, ist das okay so. Die Liebesszenen zwischen beiden haben genau das richtige Maß und sind voller Sinnlichkeit und Gefühl beschrieben.
Durch den ständigen Kampf Engel gegen Dämonen kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Somit ist Kira Licht ein äußerst abwechslungsreicher Genremix aus Dystopie und paranormaler Romanze gelungen, dessen Leser die Fortsetzung sicher kaum erwarten können.
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Autor: |
Annika Bühnemann |
| Verlag: |
neobooks Self-Publishing |
| ASIN: |
B00E6YPFCO |
| E-Book | 212 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
,5 |
Es lebe die Freundschaft!
Inhalt:
Als Claudia wiederholt von ihrem Ehemann Ken betrogen wird, packt sie die Koffer und zieht mit ihrem 15jährigen Sohn Mike zurück nach Deutschland. Hier wird sie von ihren alten Freundinnen wärmstens empfangen, findet schnell einen Job und auch Mike kommt gut zurecht. Claudia stürzt sich in eine Affäre mit ihrem Chef Lutz, der aber nicht so recht zu ihr stehen will. Das Chaos wird perfekt, als Ken ihr nach Deutschland folgt und um eine zweite Chance bittet.
Meine Meinung:
Mit ihrem Debütroman legt Annika Bühnemann eine unterhaltsame Geschichte vor, die sich rund um das Thema Frauenfreundschaft und natürlich die Liebe dreht. Vom Stil her angenehm leicht zu lesen, fesselt die Story, weil sie sehr aus dem Leben gegriffen ist. Ich habe den Roman streckenweise auf einem Ausflug mit meiner Mutter gelesen und ihr zwischendurch humorvolle Textzeilen vorgetragen. Sie war dann so gebannt, dass ich schließlich zum Vorleser mutierte, denn sie wollte einfach wissen, wie es weitergeht.
Ich fand besonders schön, dass das Leben der einzelnen Frauen nicht nur rosarot ist und jede ihre Probleme hat. Ob das ein unerfüllter Kinderwunsch ist, eine ungeplante Schwangerschaft, nachdem man bereits das Haus voller Kinder hat, oder der Ehemann, der einfach nicht treu sein kann. Die Figuren bieten hohes Identifikationspotenzial, denn mit der einen oder anderen Situation war sicher jede Frau schon mal konfrontiert. Der enge Zusammenhalt der Freundinnen und das man stets ohne zu Zögern füreinander da ist, ist dabei die wichtigste Botschaft. Wer wünscht sich so etwas nicht?
Ein kleines bisschen hätte ich mir ja etwas mehr Liebesglück für Claudia erhofft, aber vielleicht gibt es eine Fortsetzung, denn auch das Leben der anderen Frauen würde ich gern weiter begleiten. „Auf die Freundschaft!“ ist ein gelungenes Debüt, das mit feinem Humor unterhält, in dem aber auch ernste Töne mitschwingen.
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Autor: |
Susan Clarks |
| Verlag: | bookshouse |
| ASIN: |
B00DVI7M68 |
| E-Book: | ca. 45 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
,5 |
Manchmal wird Warten belohnt
Inhalt:
Stella wird von ihrem gut aussehenden Freund Stephan zum Abendessen eingeladen. Endlich der lang ersehnte Heiratsantrag – denkt sie. Stattdessen setzt sich der engagierte Arzt für zwei Jahre beruflich ins Ausland ab. Ein neuer Kandidat muss her, denn die biologische Uhr tickt. Als sich kein Erfolg einstellen will, tröstet sich Stella mit ihrer besten Freundin Carmen und sieht frustriert einem weiteren einsamen Geburtstag entgegen.
Meine Meinung:
Susan Clarks hat hier eine wirklich nette, kleine Kurzgeschichte geschrieben. Natürlich kann man auf den nur ca. 45 Seiten keine große Charaktertiefe erwarten. Eine Abneigung gegen gleichgeschlechtliche Liebe unter Frauen sollte der Leser nicht haben, denn es gibt zwei sehr sinnliche und anregende Szenen. Das Ende gestaltet sich zu einem romantischen Höhepunkt in mehrerer Hinsicht und so kann frau mit einem zufriedenen Lächeln das Lesegerät zur Seite legen.
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Autor: |
Nicolas Sparks |
| Verlag: | Heyne |
| ISBN-10: | 3453408470 |
| TB | 560 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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| ausgelesen: | 18.04.2011 (HC-Ausgabe) |
Wenn es zum Verzeihen fast zu spät ist
Inhalt:
Vor drei Jahren verließ der Vater der 17jährigen Ronnie die Familie, was sie ihm nicht verzeihen kann. Seither hat sie kein Wort mit ihm gesprochen. Umso entsetzter ist sie, als sie zusammen mit ihrem Bruder Jonah die kompletten Sommerferien bei ihm in einem langweiligen Küstenort verbringen soll. Sie zeigt ihm offen ihre Verachtung. Erst als sie sich in Will, einen Spross aus wohlhabender Familie, den sie erst gar nicht leiden kann, verliebt, fängt sie an, ihrem Vater zuzuhören und geht langsam auf ihn zu. Gerade noch rechtzeitig, denn das Schicksal schlägt gnadenlos zu.
Meine Meinung:
Wie immer gelingt es Nicolas Sparks sehr gut, den Leser mit seinen Figuren mitfühlen zu lassen. Durch die abwechselnden Perspektiven kann man sich noch besser in sie reinfühlen und ihre Beweggründe verstehen. Das Buch ist ein intensives Zeugnis einer Vater-Tochter-Beziehung, präsentiert aber auch sehr gefühlvoll das Entstehen der ersten Liebe.
Dennoch war ich ein wenig enttäuscht, denn das große Talent des Autors, den Leser unmittelbar an den Emotionen zu packen, kommt erst im letzten Drittel des Romans zum Tragen. Bis dahin wirkt die Geschichte streckenweise etwas lang gezogen, da eben auch nicht wirklich viel passiert. Die Entwicklung von Ronnie vom etwas oberflächlichen Mädchen zur verantwortungsbewussten jungen Frau ist gut dargestellt.
Trotz der tragischen Komponente, ohne die kaum ein Sparks-Roman auskommt, bleibt der Leser aufgrund des rührenden Endes hoffnungsvoll zurück.
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Autor: |
Anne Fortier |
| Verlag: | Fischer |
| ISBN-10: | 3596185564 |
| Taschenbuch | 640 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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| ausgelesen am: | 21.12.2010 (HC-Ausgabe) |
Romantische Hommage an Romeo und Julia
Inhalt:
Die Amerikanerin Julia erbt von ihrer Mutter ein Kästchen mit geheimnisvollen Dokumenten. Demnach soll sie eine Nachfahrin von Giulietta Tolomei sein, die die Vorlage für die Julia aus Shakespeares weltberühmter Tragödie lieferte. Dies ist auch ihr wirklicher Name und ihre Wurzeln liegen in Siena in Italien. Sie begibt sich auf die Spur des Geheimnisses ihrer Vergangenheit und stößt nicht nur auf einen Fluch, der über ihrer Familie zu liegen scheint, sondern auch auf ihren Romeo.
Meine Meinung:
Mit ihrem Erstling hat Anne Fortier ein romantisches Abenteuer geschaffen, das den Leser von Beginn an in den Bann zieht. Auf zwei Zeitebenen spielend, erzählt sie sowohl die wahre Geschichte der tragischen Liebe von Romeo und Julia um 1340 als auch die mit einem Happy End gekrönte Romanze ihrer Nachfahren in der Gegenwart. Wer möchte nicht an eine Liebe durch alle Zeiten glauben?
Viele unerwartete Wendungen zwingen den Leser geradezu zum Weiterlesen. Vor der Kulisse der immer noch vom mittelalterlichen Charakter der italienischen Gotik geprägten Stadt entspinnt sich eine aufregende Schatzsuche, die in einem spannenden Showdown endet. Sympathische Nebenfiguren, eine herrlich romantische Geschichte und ein großes Erzähltalent versprechen noch viele interessante Werke dieser Autorin.
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Autor: |
Marc Levy |
| Verlag: | Blanvalet |
| ISBN-10: | 3442376580 |
| Taschenbuch | 480 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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| ausgelesen am: | 22.08.2010 |
Der Ursprung von allem
Zum Inhalt:
Adrian ist Astrophysiker und sucht nach dem ersten Stern. Um seine weiteren Forschungen zu finanzieren, bewirbt er sich bei einer Stiftung um einen Geldpreis. Dort trifft er eine alte Jugendliebe wieder, die ihm den Preis vor der Nase wegschnappt. Keira ist Archäologin und auf der Suche nach dem ersten Menschen. Ein kleiner Junge an ihrer Ausgrabungsstätte in Afrika schenkte ihr einen rätselhaften Stein, der alsbald zum Angelpunkt einer abenteuerlichen Jagd wird. Eine geheime Organisation will verhindern, dass Adrian und Keira mehr über den Ursprung des Steins herausfinden, denn das könnte alles in Frage stellen, was wir über die Entstehung der Menschheit zu wissen glauben.
Meine Meinung:
In seinem neuen Roman gelingt es Marc Levy den Leser auf eine abenteuerliche Jagd rund um den Globus mitzunehmen, die ihn kaum zu Atem kommen lässt. Gefühlvoll beschreibt er die langsam wieder aufkeimende Liebe zwischen den Protagonisten. Ein wenig naiv erscheint ihre Handlungsweise an einigen Stellen. So hochdekorierten Wissenschaftlern wäre etwas mehr Intellekt zuzutrauen gewesen.
Größtes Manko des Buches ist allerdings, dass es sich nur um die 1. Hälfte einer Geschichte handelt, die mit dem für November 2010 angekündigten „Die erste Nacht“ fortgesetzt wird. Daher auch ein Punkt Abzug für die allgemeine Verlagspolitik. Ich habe absolut nichts gegen Fortsetzungen, aber die Teile sollten doch abgeschlossen sein. Letzten Endes ist man nach Zuklappen des Buches genauso schlau wie vorher, da das wirkliche Geheimnis der Steinfragmente nicht aufgeklärt wird. Vieles bleibt rätselhaft und ungeklärt.
Es wird daher schwerfallen, nun die Geduld aufzubringen und auf die Fortsetzung zu warten. Abschließend kann ich allen, die Abenteuerromane im Stil von Indiana Jones lieben, das Buch empfehlen, würde aber mit dem Lesen warten, bis beide Teile erhältlich sind.
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Autor: |
Anna Loyelle |
| Verlag: | Bookshouse |
| ASIN: | B00BQM6JA6 |
| E-Book: | 224 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
,5 |
Nichts ist turbulenter als die erste Liebe …
„Liebe aus Versehen“
Inhalt:
Obwohl sie sich nicht ganz sicher ist, gibt die 16-jährige Lauren dem Drängen ihres Freundes Ben nach, endlich mit ihm zu schlafen. Auf einer Party soll das unvergessliche Erlebnis stattfinden. Ihre Sorgen erweisen sich jedoch als unbegründet, zärtlich und einfühlsam wie nie geht ihr Partner auf sie ein. Aus Scham war es ihr jedoch lieber, das Licht auszulassen. Mit dem Zurückkehren in selbiges beginnt für Lauren eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes.
Meine Meinung:
Die Grundstory ist natürlich nicht neu, aber Anna Loyelle schafft es wunderbar, die Gefühle ihrer jugendlichen Protagonisten rüberzubringen. Besonders die Beschreibung des ersten Mals ist sehr romantisch und intensiv zugleich. Ben entpuppt sich im Nachhinein als der Typ, für den Lauren sowieso viel zu gut gewesen wäre. Bezaubernd auch die Beschreibung des Reitstalls. Jedem jungen Mädchen, das zum ersten Mal verliebt ist und zudem vielleicht noch Pferde mag, trifft diese Geschichte mitten ins Herz.
„Ein Kick zu viel“
Inhalt:
Olives Eltern halten ihre Tochter für wohl behütet und unschuldig. Doch diese hatte bereits vor einem Jahr an ihrem sechzehnten Geburtstag ihr erstes Mal. Seitdem trifft sie sich mit ihrem Freund Anthony heimlich an den aufregendsten Orten, wo sie dann ihre Leidenschaft füreinander ausleben. Als Anthony sie allerdings auf ein verfallenes Fabrikgelände führt, werden sie Zeuge eines Doppelmordes und geraten bald selbst ins Visier der Verbrecher.
Meine Meinung:
„Ein Kick zu viel“ ist eine wirklich spannende Geschichte, die den Puls zum Finale gehörig in die Höhe treibt, bevor alles ein gutes Ende findet. Die Protagonisten sind hier schon ein wenig weiter und leben ihre Sexualität voll aus. Wunderschön dargestellt ist ihre unbändige Sehnsucht nacheinander, als sie sich für längere Zeit nicht sehen können, die beweist, dass man auch in so jungen Jahren schon zu tiefer Liebe fähig ist.
„Halfpipe der Gefühle“
Inhalt:
Mit ihrem Vater zieht die 15-jährige Erin in das verschlafene Örtchen Cojote Place, wo niemandem etwas verborgen bleibt. Sie verbringt mit ihren neuen Freundinnen viel Zeit im Skatepark und begegnet dort auch Liam, der regelmäßig für Contests trainiert. Sie schlägt alle Warnungen in den Wind und kommt ihm schnell näher. Dennoch führt ein böses Gerücht zum Bruch in ihrer jungen Beziehung. Als es fast zu spät ist, bleibt ihr nur, ihm die ganze Wahrheit über sich zu offenbaren, und somit sein Vertrauen zu gewinnen.
Meine Meinung:
Besonders Freunde des Skatersports werden an dieser Geschichte große Freude haben. Ein dunkles Geheimnis schwebt während der ganzen Zeit über Erin und kann doch nicht genau definiert werden. So entsteht eine permanente Grundspannung, die die Handlung vorantreibt. Moral der Geschichte ist hier wieder einmal, dass man weniger auf Gerüchte als auf sein Herz hören sollte. Alternativ würde neben Vertrauen auch das oft unterschätzte Miteinanderreden viel Leid verhindern.
Fazit:
In allen drei Liebesgeschichten kann der Autorin ein hohes Einfühlungsvermögen in die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer jugendlichen Protagonisten bescheinigt werden. Sprachlich trifft sie den richtigen Ton und lässt auch aktuelle Ereignisse einfließen. Für Teenager, die am Beginn ihrer sexuellen Erweckung stehen, oder aber auch jung gebliebene Leser/-innen, die sich gern an diese Zeit zurückerinnern, sehr zu empfehlen.
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Autor: |
Danielle Stevens |
| Verlag: | Mira TB Verlag |
| ISBN-10: |
3862784991 |
| Taschenbuch | 431 Seiten |
| Persönliche Wertung: |
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Dramatik pur vor traumhafter Kulisse
Inhalt:
Als die Tierärztin Shelly Makepeace feststellt, dass ihr Mann Adrian ein Krimineller ist, bringt sie ihn, um ihre Kinder zu schützen, schweren Herzens hinter Gitter und verlässt Los Angeles, um in Neuseeland, wo sie eine Schaffarm geerbt hat, einen neuen Anfang zu wagen. Es ist kein einfacher Start, denn ein mysteriöses Geheimnis aus der Vergangenheit beschert ihr den tiefen Hass von Geraldine Wood, der die nachbarliche Farm gehört.
Sie legt ihr einen Stein nach dem anderen in den Weg, denunziert die 14-jährige Tochter und beschuldigt gar den 9-jährigen Sohn der Brandstiftung. Einzig Josh Wood, ausgerechnet der Sohn ihrer Widersacherin, schlägt sich auf Shellys Seite und entwickelt bald Gefühle für sie. Worin besteht das Geheimnis, dass ihren Großvater aus Neuseeland vertrieb, und wird es ein Happy End für Shelly und Josh geben?
Meine Meinung:
Da ich kein großer Fan historischer Romane bin, hat es mir sehr gefallen, dass der Roman von Danielle Stevens, die bereits einige romantische Liebesromane, die vor traumhafter Kulisse spielen in der Romana-Reihe von Cora veröffentlicht hat, zum großen Teil in der Gegenwart spielt. Das wunderbare Neuseeland verliert dabei kein Stück seiner Faszination und weckt den Wunsch, durch einen persönlichen Besuch näher entdeckt zu werden.
Dennoch hätte der kleine Teil, der sich um das titelgebende Geheimnis dreht, durchaus etwas länger sein, und somit der bittersüßen Lovestory von Ben und May mehr Raum geben können. Danielle Stevens hat einen absolut mitreißenden Schreibstil, bei dem in keiner Minute Langeweile aufkommt. Die Charaktere sind authentisch und beweisen viel Stärke und Mut. Mit dem über die meiste Zeit des Romans hinweg agierenden Feuerteufel bringt sie Dramatik in die Geschichte, die mit dem Auftauchen des Fast-Ex-Mannes seinen Höhepunkt findet. Die Liebesgeschichte zwischen Shelly und Josh ist glaubhaft und das mangelnde Vertrauen von Shelly aufgrund ihrer zurückliegenden Erfahrungen nachvollziehbar.
„Das Geheimnis der Maori-Frau“ begeistert durch ein wildromantisches Abenteuer vor dem Hintergrund der unwiderstehlichen Natur im Land der langen weißen Wolke und kann allen Romance-Lesern wärmstens empfohlen werden.

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